1126 Erste urkundliche Erwähnung der Insel Nonnenwerth. Gegründet wurde das Frauenkloster der Benediktinerinnen von Erzbischof Friedrich I. von Köln und Abt Cuno von Siegburg
1148 Die Benediktinerinnen führen zusätzlich ein kleines Krankenhaus (St.-Nikolaus-Hospital in Rolandeck) auf der linken Rheinseite.
1338 Der englische König Eduard III. besucht die Insel Nonnenwerth im Rhein.
1477 Ein großer Teil des Hauses wird im Burgundischen Krieg zerstört.
1481 Eine neue Kapelle wird errichtet.
1507-1547 Während der Regierungszeit der Äbtissin Gertrudis von Büchel besucht der Kaiser Maximilian I. Nonnenwerth
1508 Die Benediktinerinnen erhalten von Maximilian I. eine Urkunde, die ihren Besitz bestätigt.
1632 Eine schwedische Abteilung verwüstet einen großen Teil der Insel, unter anderem auch die Grabsteine in der Kirche.
1773 Ein Brand zerstört das Kloster mit dem Wohngebäude.
1776 Beides ist wieder aufgebaut worden.
1794 Die französischen Revolutionstruppen marschieren ein und säkularisieren das gesamte Kloster.
1804 Die Benediktinerinnen erhalten von Napoleon (persönlich) das Recht, bis zu ihrem Tode auf der Insel zu wohnen.
1815 Preußen übernimmt die Insel
1821 Die Insel wird versteigert und an den Gastwirt Sommer verkauft, die sechs letzten Benediktinerinnen müssen die Insel verlassen. Der Gasthof beherbergt immer wieder bekannte Personen, so z.B. Ernst Moritz Arndt, Karl Simrock, Ferdinand Freiligrath. Ein besonders berühmter Gast ist der Komponist Franz Liszt.
1835 Das Hotel bringt nicht die erhofften Einnahmen, bleibt aber in Sommers Besitz.
1841 Am 22. Oktober ist der Geburtstag von Franz Liszt. Er lädt am Vorabend viele Gäste ein und pflanzt eine Platane, die heute noch der höchste Baum der Insel ist.
1845 Die Hauptgläubigerin des verschuldeten Gastwirts Sommers, Frau Geheimrat von Cordier, übernimmt nun die Insel.
1846 Frau von Cordier liegt im Sterben und trägt an ihre Kinder die Bitte heran, das ehemalige Kloster seiner Bestimmung zurückzugeben.
1848 Fräulein Anna von Proff aus Honnef erwirbt die Insel. Frau von Cordiers Tochter Auguste trägt sich mit dem Wunsch, auf der Insel ein Pensionat zu gründen.
1853 Auguste begegnet der Stifterin der Franziskanerinnen von Heythuysen (Holland), Magdalena Damen.
1854 Auguste von Cordier wird Leiterin der Schule und des Internates, Nonnenwerth schließt sich an die Schwestern von Heythuysen an.
1874 In diesem Jahr landen die ersten drei Nonnenwerther Schwestern mit der Generaloberin Mutter Aloysia Lenders im Hafen von New York.
1879 Die Schwestern müssen sich wegen des Kulturkampfes in ihr Exil in den Niederlanden zurückziehen.
1891 Rückkehr der Schwestern nach Nonnenwerth
1914-1918
1939-1945
Während beider Weltkriege werden Lazarette auf der Insel eingerichtet. Im Zweiten Weltkrieg beherbergt die Insel auch das Ausweichkrankenhaus der Universitätsklinik von Köln. In dieser Zeit bewahren die Franziskanerinnen etwa 200 Geisteskranke und Kinder vor der Vergasung durch die Nazis.
1941 Die Schule wird von der NS-Regierung geschlossen.
1945 Die Schule wird wiedereröffnet, Schulleiterin wird Schwester Evodia Wolff.
1972 Schwester Bernhardine Rahsskopff wird Schulleiterin.
1978 Mit Oberstudiendirektor Rolf Vorderwülbecke bekommt die Schule erstmals einen weltlichen Schulleiter. In diesem Jahr wurden auch die ersten Jungen aufgenommen.
1982-1985 Die Schule wird um- und ausgebaut. Sie bekommt neue naturwissenschaftliche Räume, Außensportanlagen, eine neue Turnhalle. Es entstehen zusätzliche Fachräume für Musik und Kunst Alle Klassen- und Fachräume, die Verwaltungszimmer und das Lehrerzimmer werden gründlich renoviert.
1983 Das Internat wird endgültig geschlossen.
1985 Feierliche Übergabe der Um- und Erweiterungsbauten.
1991 Das kleine klostereigene Boot wird durch eine große Fähre ersetzt. Das Klostermuseum wird eröffnet und informiert über die bewegte Geschichte Nonnenwerths.
2001 Als neue Schulleiterin wird Frau Barbara Michels verpflichtet.   www.nonnenwerth.de

Ich steh' und heische: Jeder einen Stein!

 

Der Rolandsbogen als Ort des lyrischen Schaffens findet in den Werken des Dichters Ferdinand Freiligrath beachtlichen Ausdruck. In den Werken kommt eine Verbundenheit mit den geographischen Besonderheiten des Rheinlands zum Ausdruck, welche Freiligrath zu einem begeisterten Wanderer werden ließ;.

Die Begegnung Freiligraths mit dem Rolandsbogen war nicht nur lyrischer Natur. Die gesamte Episode des Einsturzes mit anschließender Restauration und dem zwar lyrisch verfassten Appell zum Wiederaufbau, hatte vor allem eine gesellschaftspolitische Komponente. In dieser Hinsicht warb Freiligrath einerseits mit dem poetischen Erbe des Rheinlandes, wobei das Ziel seines Engagements die Eigenmächtigkeit des Volkes zu fördern war. So verband sich der romantische Gedanke an den Erhalt des Rolandbogen, mit einer Gemeinschaftsaktion, die zu Zeiten der Monarchie nicht selbstverständlich war.

Wiederaufbau des Rolandsbogen 

Bereits 1839 hegte Ferdinand Freiligrath den Wunsch "unter Rolandseck" zu wohnen, wie aus einem Brief an Ignaz Hub hervorgeht. Nachdem sich Freiligrath in Unkel niedergelassen hatte und bereits weite Teile des umliegenden Rheinlands zu Fuß erkundet hatte, zog es ihn für einen kleinen Aufenthalt nach Köln. Was ihm durch den Aufenthalt dort entging war, das der Rolandsbogen in einer stürmischen Nacht vom 28. bis 29. Dezember 1839 eingestürzt war.

Die Meldung über den Einsturz desselben fand sich in der Ausgabe vom 8. Januar 1840 der Kölnischen Zeitung im Gepäck der Postkutsche, mit der Freiligrath auf dem Weg zurück nach Unkel fuhr. Daher traf ihn der Anblick des eingestürzten Rolandsbogen, der ihm bis dahin bereits zu einem Ort süßer Erinnerungen wurde, unvermittelt und hart. Es war, wie er selber in seiner "Baurede [für Rolandseck]" beschreibt seinem aufbrausenden Begehren zuzuschreiben als kühler Überlegung den Rolandsbogen wiederherzustellen.

So bezeichnet er sich als "dreist Poetenblut", "Nach Mögen und nach Dürfen frug er im Eifer nicht." Dies im Hinblick auf die sich anbahnende Kontroverse mit der Eigentümerin Rolandsecks der Prinzessin Wilhelm von Preußen. In damaligen Protokoll wäre es ein unverschämtes Eingreifen in die Angelegenheiten der Monarchin gewesen, die Restauration ihrer Besitztümer zu erwirken.

Dennoch legten sich die Wogen in den Ereignissen, die Freiligraths ungestümen Spendenaufruf in Gedichtform in der Kölnischen Zeitung vom 12. Januar 1840 folgten. Marianne Prinzessin Wilhelm von Preußen willigte dem Plan ein, die Ruine mit Spendengeldern aufzubauen, und spendete im Gegenzug 500-600 Taler an die Schule in Rolandswerth. In einer Phase von persönlichen Krisen gebeutelt, sah es zunächst so aus, als hätte Freiligrath die Lust am Wiederaufbau des Fensterbogens verloren. So gab es auch Differenzen wie der Bogen nun wiederhergestellt werden soll. Der Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner befürwortete eine Ausrichtung des Bogens mit Blick auf den Drachenfels und das weitere Rheintal, während Freiligrath, offensichtlich der Realität widersprechend, im Vorwort seines "Rolandsalbums" vom ursprünglichen Standort mit Blick auf die Insel Nonnenwerth sprach.

Begegnung dokumentiert

Mit ihrem Buch "Ferdinand Freiligrath und der Rolandsbogen" leisten die Herausgeber Horst Eckertz und Kurt Roessler einen umfangreichen Beitrag zur Begegnung Freiligraths mit dem Rolandbogen. So wird in einem ausführlichen Aufsatz von Kurt Roessler in Briefen Ferdinand Freiligraths die gesamte Episode des Aufbaus des Rolandsbogens beschrieben.

Hier kommt zum Ausdruck, wie der Dichter sich bewegt sah um private Spenden zu bitten, und wie es im weiteren Verlauf zu Schwierigkeiten in der Ausführung des Projekts kam. In weiteren Aufsätzen findet der Leser detaillierte Informationen zur Errichtung des Freiligrath Denkmals und der Werdegang der Gastronomie neben dem Rolandsbogen. Abgerundet wird das Buch mit biographischen Informationen Freiligraths und einer Bibliographie.

C. Spanier

Quelle: Remagener Chronik Nr. 41/2001

Über 10 Jahre www.rolandswerth.de im neuen Style

Im Jahr 2001 stellte Hendrik Strube, der damals noch in Rolandswerth wohnte und selber eine Firma für Webhosting betreibt, die Seite www.rolandswerth.de ins Netz. Auf dieser Seite waren damals erste Informationen über das Dorf und seine Geschichte, sowie über Feuerwehr, Unternehmen und Termine zu finden.


So sah die Startseite von www.rolandswerth.de noch bis 2004 aus.
Als Hendrik Strube im Jahr 2004 nach Berlin zog, bot er dem damaligen Ortsvorsteher Rudolf Schönenborn die Webseite an. Rudi nahm das Angebot dankend an. Seitdem zeichnet er sich für den redaktionellen Teil verantwortlich. Für die technische Umsetzung sowie das Design konnte er Sebastian Schmitz begeistern.
Beide zusammen sorgen bis heute für einen einwandfreien Betrieb der Seite und aktuelle Informationen.

Pünktlich zum 16. Geburtstag von Rolandswerth.de hält eine neue Technik Einzug in die Homepage.
Nachdem die alte Seite 10 Jahre lang "von Hand" gepflegt und programmiert wurde, haben wir nun auf ein neues System umgestellt.
Dadurch haben wir jetzt die Möglichkeit, Änderungen und Aktualisierungen auch ohne spezielle Software durchzuführen.

Startseite von 2004 bis 2015

Der Rolandsbogen

Der Rolandsbogen, hoch über Rolandswerth gelegen ist der Überrest einer alten Burg. Die Burg lies Erzbischof Friedrich I. von Köln 1122 erbauen. 1475  von den Kaiserlichen im Krieg gegen Karl den Kühnen von Burgund erstürmt und zerstört, nur der besagte Bogen blieb erhalten. 
Sage und Geschichte ranken sich jedoch um Ritter Rolands Burg. Darin will er mit seiner Liebe leben, mit Hildegund, der Tochter des Drachenfelsritters Heribert. Doch Hildegund erhält Kunde, dass ihr Roland auf einem Feldzug getötet worden wäre. Die Braut geht aus Trauer ins Kloster Nonnenwerth. Aber Roland lebt. Nun ist es ihm für immer versagt, seine Hildegund in die Arme zu schließen. Ihm bleibt nur, die Geliebte aus einem Fenster der Burg Rolandseck von Ferne zu sehen.
Der Germanist Karl Simrock sieht in der Sage die schönste des Rheinlands und vergleicht sie mit „Romeo und Julia".
Am 28. Dezember 1839, es ist in stürmischer Nacht, stürzt der Rolandsbogen ein. Am 12. Februar 1840 erscheint Ferdinand Freiligraths Gedicht „Ich stehe bittend da; ich schreit am Rheine auf und nieder, ein Knappe Rolands, eil ich durch das Land, den offenen Helm in ausgestreckter Hand, ruf ich euch zu: gebt ihm den Bogen wieder. Des Ritters Gut, von dannen trug's der Wind!" Der Erfolg übertrifft des Dichters Erwartungen. Von allen Seiten kommen Spenden. Der Rolandsbogen wird aufgebaut.
Am Fußweg von Rolandswerth zum Rolandsbogen befindet sich in Erinnerung an den Dichter, das Freiligrath-Denkmal. 

Das Tempelchen

Hierbei handelte es sich um einen Aussichtspavillion unterhalb des Rolandsbogens. Dieser Pavillion, liebevoll Tempelchen genannt,  stand auf einer vorspringenden Anhöhe mit wunderschöner Aussicht auf das Rheintal. 
Im Jahre 1931 wurde das Tempelchen auf Treiben der Reichsbahn abgebaut, da es als Sicherheitsrisiko wegen der darunter liegenden neuen Bahntrasse galt.
Nach über 70 Jahren werden die Planungen für einen Wiederaufbau des Tempelchen konkreter.  

Die Gaststätte

Vom Rolandsbogen mit seiner gehobenen Gastronomie aus genießt man eine Panoramaaussicht auf das Rheintal, das Siebengebirge und das Kloster Nonnenwerth mit der Liszt-Platane.
Die erste Gastwirtschaft auf dem Rolandsbogen wurde 1893 eröffnet. Sophie, eine der vier Töchter des damaligen Wirts, soll so schön gewesen sein, dass allein wegen ihr viele Verehrer zum Rolandsbogen wanderten.
Unter Ihnen auch der Heimatdichter Jörg Ritzel. Er widmete Sophie ein Gedicht, das später vertont wurde. „Ich kam von fern gezogen zum Rhein, zum Rhein, beim Wirt zum Rolandsbogen, da kehrt ich ein. Ich trank mit seiner Base auf du und du“, heißt es im Original.
Als sich die Verehrer um Sophie scharten, muss auch Konrad Adenauer zu Gast gewesen sein. Seine Herzensangelegenheit war aber Emma Weyer. Sie eröffnete 1902 dort oben ihrem Bruder: „Ich habe mich soeben mit Adenauer verlobt.“ 
Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton war neben anderen Persönlichkeiten schon Gast auf dem Rolandsbogen. 
Nur das schnelle Eingreifen der umliegenden Feuerwehren konnte im Januar 2002 verhindern, dass die Gaststätte durch ein Feuer ausbrannte.

 

Wie alt ist Rolandswerth ?

Kurzbericht zur Entstehung von Rolandswerth

Gelegen an der römischen Heerstraße zwischen den Garnisionen Bonn und Remagen, unterhalb eines Felsen und an der damals noch unbebauten Rheininsel, zwischen Mehlem und dem heutigen Rolandseck. Das durch das heutige Rolandswerth eine Straße führte, ist auf einem alten römischen Meilenstein an der B 9 zwischen Calmuth und der Unkelsteinbrücke hinterlegt. Demnach existierte bereits 162 n. Chr, eine Römerstraße zwischen Mehlem und Remagen. In den folgenden Jahrhunderten gibt es immer wieder Nachweise dieser Straße.

Den Namen Rolandswerth gab es zu dieser Zeit jedoch noch nicht. Man geht davon aus, dass sich römische Veteranen am Ufer des Rheins sowie den Seitentälern, in Einzelgehöften ansiedelten. Es ist nicht nachzuweisen, jedoch sehr wahrscheinlich, dass Rolandswerth zur damaligen Zeit ebenfalls ein Einzelgehöft  war, das zur Grenzsicherung diente.

Merowinger und Karolinger Könige und Adelige benutzten die Heerstraße durch Rolandswerth bei ihren Reisen zu den Knotenpunkten ihres Reiches. Mit dem Bau der Burg Rolandseck (Rolandsbogen) als Grenzbefestigung Kölns, siedelten sich im Schutze der Burg Handwerker, Bauern, Fischer, Winzer und Schiffer an. Der Bau des Klosters Nonnenwerth auf der Rheininsel trug ebenfalls zur Sicherung der Existenz der damaligen Bevölkerung bei.

Alte Flurnamen der Gemeinde Mehlem für die südliche Rheinaue bis Insel Nonnenwerth stammten aus dem Urbegriff der Weide / Weiden. Abgewandelte Namen sind mit "Im Weitgen", "Witgen", "Wirdt", "Wydtgen", "Wittgen", "aufm Werth", im Laufe der Jahrhunderte belegt. Umgangssprachlich heißt Rolandswerth heute noch "Wickchen" (z.B. gibt es im Ort die Wickchenstraße). Bisher kann keiner genau sagen wie und wodurch das Wort Rolandswerth entstanden ist.
Der Nachweis für ein erstes Gebäude im Bereich der Ortschaft Rolandswerth ist eine Kapelle und eine Art Hospital. Der Kölner Bürger Walbert lies die Gebäude 1148 gegenüber dem heutigen Kloster Nonnenwerth erbauen. Aber die beiden Gebäude begründen noch keine Existenz für ein Dorf, sonst wäre Rolandswerth nun schon über 860 Jahre alt. Erst in einem Einnahmeregister von Erzbischof Dietrich vom Moers vom 01.03.1422 ist vermerkt, dass die Dörfer Melenheim (Mehlem) , Landerstorp (Lannesdorf) und Wirdt (Rolandswerth) 150 Gulden für die Hussitenfeldzüge des Kaisers gegen die Ketzer in Böhmen aufbringen mussten. Dies ist nach meinen Recherchen der älteste beurkundete Hinweis auf Rolandswerth.

Demnach ist Rolandswerth mehr als 590 Jahre alt!

Durchziehende Kriegsvölker nahmen ihren Anteil vom bescheidenen Wohlstand der Bevölkerung. Pest und andere Seuchen im Mittelalter entvölkerten auch Rolandswerth.
Viele kleine Eintragungen in den Gemeinde- und Kirchenbüchern geben immer wieder Hinweise auf den Ort. So auch dieser Eintrag im Mehlemer Kirchenbuch: Am 15.03.1631 wurde Christina, Ehefrau von Peter im "Veitgen" (Rolandswerth) als Hexe verbrannt.

Mit dem Bau der Eisenbahn 1856 kamen Kaufleute und Fabrikanten aus Köln und Umgebung nach Rolandswerth um hier ihren Zweitwohnsitz zu haben. Gleichzeitig kamen zu den traditionellen Berufen noch Gärtner, Kutscher, Köche und Diener hinzu. Mit der Eisenbahn wie auch der aufkommenden Dampfschifffahrt trafen auch Touristen in Rolandswerth ein. So lebten in Rolandswerth gegen 1864 über 400 Personen, es gab eine Dorfschule und sogar eine Kaltwasserheilanstalt. (Das Gebäude der Heilanstalt ist heute eher bekannt als "Haus Humboldstein" an der Bundesstraße 9) Neu errichtete Fabriken in der Umgebung bescherten der Bevölkerung weitere Arbeitsplätze.

Der 1. und 2. Weltkrieg brachten menschliches und finanzielles Elend über die damals selbständige Gemeinde Rolandswerth und dessen Bevölkerung.
Durch die Wahl Bonns als Regierungssitz kehrte Anfang der 50er Jahre wieder ein bescheidener Wohlstand zurück nach Rolandswerth.
Ursprünglich gehörte Rolandswerth also zur heutigen Gemarkung Mehlem. Um es genau zu nehmen wäre Rolandswerth seit dem 18.12.1968 auch wieder ein Teil von Bad Godesberg geworden, so zumindest hat der Gemeinderat Rolandswerth es so beschlossen. Allerdings wurde der Beschluss nicht mehr umgesetzt, da Bad Godesberg selbst im August 1969 in die damalige Bundeshauptstadt Bonn eingegliedert wurde. Nach der Gebietsreform des Kreises Ahrweiler im gleichen Jahr hat Rolandswerth auch keinen eigenständigen Gemeinderat mehr, sondern ist mit ca. 600 Einwohnern kleinster Stadtteil der Stadt Remagen geworden.

Die Abhandlung erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit, es soll nur eine grobe Zusammenfassung der Zeitgeschichte darstellen.
Weitere Informationen, Anregungen, Verbesserungen können über das Kontaktformular direkt dem Verfasser zugesandt werden.

Rudolf Schönenborn
(Ortsvorsteher Rolandswerth 1999-2010)

Wie alt ist Rolandswerth ?

Kurzbericht zur Entstehung von Rolandswerth

Gelegen an der römischen Heerstraße zwischen den Garnisionen Bonn und Remagen, unterhalb eines Felsen und an der damals noch unbebauten Rheininsel, zwischen Mehlem und dem heutigen Rolandseck. Das durch das heutige Rolandswerth eine Straße führte, ist auf einem alten römischen Meilenstein an der B 9 zwischen Calmuth und der Unkelsteinbrücke hinterlegt. Demnach existierte bereits 162 n. Chr, eine Römerstraße zwischen Mehlem und Remagen. In den folgenden Jahrhunderten gibt es immer wieder Nachweise dieser Straße.

Menschen lassen sich bevorzugt nieder, wo die Verhältnisse günstig für das Überleben waren: mit dem Fluss vor der Haustür, in dem sich die Lachse nur so tummelten und dem fruchtbaren Lehmboden drum herum, Rolandswerth war sicherlich eine bevorzugte Örtlichkeit über die Jahrhunderte hinweg. Wenn über die Zeit vor der Klostergründung die Quellenlage auch schlecht ist, so kann man mit Sicherheit annehmen, dass immer schon Menschen hier gelebt haben.

Rolandswerth („Rûleicheswerd“) ist im späten 11./frühen 12. Jahrhundert als Name der Insel im Rhein nachweisbar. Fast alle Rheininseln enden auf „Werth“, es bezeichnet in Mittelhochdeutschen eine Flussinsel, vergleichbar dem eher im Norden vorkommenden „Werder“ als Namen für Inseln, z. B. in der Weser.

Auf unserer Insel „Rûleicheswerd“ wurde vermutlich im Jahr 1122 durch den Kölner Erzbischof Friedrich I. (1099 bis 1131) ein Kloster gegründet. Erzbischof Friedrich gründet laut Nekrolog (Totenbuch) des Klosters auch die Burg Rolandseck.

Schon 1110 hatte er in Remagen auf Bitte der dortigen Bürger den Bau einer neuen Kirche – St. Apollinaris – an der Stelle der alten Martinskirche verfügt. Beide – St. Apollinaris und das Kloster Rolandswerth – werden dem Siegburger Kloster auf dem dortigen Michaelsberg unterstellt, das traditionell enge Beziehungen zu den Kölner Erzbischöfen pflegte.

Erzbischof Friedrich stirbt 1131 auf der Wolkenburg, die er zuvor gleichfalls erbaute, er wird im Siegburger Kloster beigesetzt. Auch die Gründung der Burg Rolandseck fällt somit in die Zeit vor 1131.

Geografisch befand man sich hier an der südlichen Grenze des Kurfürstentums Köln, die Neugründungen sicherten die Grenze nach Süden ab.

Die Insel mit dem damaligen Namen „Rûleicheswerd“ gehörte zuvor dem Kloster Siegburg. Sie wird von den Siegburger Äbten für die Klostergründung gestiftet. Zum Ausgleich hierfür gab eine der zukünftigen Klosterfrauen mit Namen Eveza ein Grundstück an Siegburg zum Tausch gegen die Insel.

Als Grund für die Klostergründung war die in der Zeit nachlassende Frömmigkeit genannt worden und die neuen Klosterfrauen lebten denn auch – wie in Siegburg – nach der strengen Regel der Benediktiner.

Das weit über das Rheinland hinaus berühmte Siegburger Kloster, das im Jahre 1064 vom Kölner Erzbischof Anno II. gegründet wurde, zählt die Insel „Rûleicheswerd“ schon seit seiner Gründung zu seinen Besitztümern. Man nimmt an, dass die Beurkundung der Gründung spätestens 1075 vor dem Tod des Klostergründers und Kölner Erzbischofs Anno II. stattfand.

Was bedeutet das nun für Rolandswerth?

Sicherlich darf man davon ausgehen, dass es den Namen als Namen der Insel schon vor 1064 gegeben hat, als es mit eben diesem Namen in die Gründung des Siegburger Klosters einging.

Vielleicht gehörte sie auch damals einem Rûleiches / Roland (Lat. Hruodlandus / Hruotland ), der sie dem Kloster Siegburg stiftete und spätestens dadurch erhielt sie ihren Namen. Die Quellenlage in diesen Jahrhunderten ist schlecht. Nicht nur in Rolandswerth sondern in ganz Europa. Das Schriftliche war für einige Jahrhunderte verdrängt worden und tatsächlich vorhandene schriftliche Zeugnisse überdauerten die Jahrhunderte nur durch glückliche Umstände.

Wahrscheinlich ist, dass die Insel lange zuvor so hieß, mutmaßlich seit der Karolingerzeit: Ortsnamen sind beständig.

Wer Rûleiches / Roland / Hruotland war, darüber können wir leider nur spekulieren. Da auch die Burg Rolandseck seinen Namen trägt darf man aber vermuten, dass er aus karolingischem Adel kam und mit der strategisch wichtigen Absicherung des Rheines und der Römerstraße betraut war. Eine durchaus vertrauensvolle Aufgabe. Die Karolinger (Karl der Große) hatten ihre Familiengüter in der Gegend zwischen dem nordwestlichen Köln und Aachen. Von dort bis zum Rolandsbogen ist es nicht weit.

Für eine karolingische Besiedlung (9. Jh. und früher) der näheren Umgebung spricht ein weiteres Indiz: Der Broichhof auf dem Rodderberg ist als Name ein wertvoller Hinweis: Broichhöfe bezeichnen Landgüter aus der Karolingerzeit.

Ob unser Namensgeber Roland der berühmte Roland (gest. 775) aus dem „Rolandslied“ ist, das lässt sich nach Quellenlage nicht beweisen. Aber das Gegenteil auch wieder nicht. 1170 wurde das sog. Rolandslied durch den „Pfaffen Konrad“ aus dem Altfranzösischen ins Deutsche übersetzt und schnell überall berühmt. Aber da hieß unsere Insel schon lange so und offensichtlich wurde damals kein uns bekannter Zusammenhang hergestellt. Also nehmen wir an, dass es den ein oder anderen mit Namen Roland gegeben haben wird.

1158 stellt Kaiser Friedrich I (Barbarossa), als er in Sinzig weilt, dem Kloster einen kaiserlichen Schutzbrief aus, sicher auf Veranlassung seines Kanzlers, des Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel (derselbe, der die Gebeine der heiligen drei Könige nach Köln bringt). Der kaiserliche Schutz für das Kloster soll zukünftig durch die Kölner Erzbischöfe gewährleistet werden. Unser Kloster ist, wie wir annehmen dürfen, durchaus von Bedeutung. Über einen kaiserlichen Schutzbrief verfügt noch lange nicht jeder!

Was aber wissen wir über das linksrheinische Gebiet gegenüber der Insel, das heutige Rolandswerth?

Erzbischof Friedrich, der Pfalzgraf Wilhelm, ein „Luzo von Honnef“ sowie zahlreiche weitere haben sich bei der Klostergründung als außerordentlich wohltätig erwiesen.

Auch die Klosterfrauen brachten dem neu gegründeten Kloster viele weitere Güter ein. Es wurde sehr schnell wohlhabend. Landeinwärts streckten sich die Besitztümer bis nach Adendorf und Ahrweiler, entlang des Rheines bis nach Mehlem und Oberwinter.

Man darf also annehmen, dass das Gebiet, auf dem das heutige Dorf liegt, das Rolandwerther „Festland“ zu dieser Zeit gänzlich dem Kloster gehörte.

Ein Kölner Bürger mit Namen Walbert gründete gegen 1144 auf dem Rolandswerther „Festland“ ein Hospital mit Kapelle. Sein Vermögen reichte nicht ganz und die Klosterfrauen von der Insel steuerten reichlich bei. Dafür erworben sie das Recht, den Geistlichen an der Kapelle frei zu wählen.

Das Hospital scheint 150 Jahre nach seiner Gründung schlecht geführt worden zu sein. Die Rektoren betrachteten sich als unabhängig vom Kloster, nahmen die Früchte, Einkünfte und Renten für sich selbst und die Aufnahme von Armen und Kranken unterblieb. Die damalige Äbtissin Elysa in „Rolandswerde“ wandte sich an ihren leiblichen Bruder, den Erzbischof von Köln, Heinrich von Virneburg, und erreichte 1322, dass die Verwaltung plus die Einkünfte des Hospitals an das Kloster übertragen werden. Auch hier lässt sich die Bedeutung des Klosters ablesen, wenn die leibliche Schwester des Erzbischofs, also des obersten Landesherren des Kurfürstentums Köln und Kanzler des deutschen Reiches und Stellvertreter des Kaisers hier in Rolandswerth zur Äbtissin eingesetzt wird.

Weitere Beurkundungen zum „Festland“:

1209 schenkt Graf Theoderich von Cleve dem Stift St. Marien zu den Stiegen in Köln den Wildbann (Jagdrecht) auf seinen Grundstücken in „Rulingiswerde“ und von den Weinbergen ebendort am Todestage seines Vaters sowie seinem eigenen Todestage je eine halbe Ohm Wein nach Bonner Maß.

Abt Ludolf von St. Martin (Köln) gibt 1225 einen Weinberg in Rolandswerth „in insula Rulingi“ = auf Rolands Insel mit dem angrenzenden Areal dortigen Pächtern zur Erbpacht. Sie zahlen jährlich zwei Carraten Wein Bonner Maßes. Das Kelterhaus, das der Abt zuvor neu gebaut hatte, müssen sie auf eigene Kosten wieder herstellen, falls es durch Feuersbrunst, Alter oder andere Umstände Schaden erleidet.

Ein Heinrich von Alpheim hat einen Weingarten in „Rulineswerda“, an einer Stelle, die Sunnehelda (sonniger Abhang) heißt und verkauft ihn (vor 1252) an die Kirche zu Altenberg.

Man darf sicherlich annehmen, dass sich alle diese Beurkundungen auf das linke Rheinufer gegenüber der Insel beziehen.

Das „Festland“ liegt zudem an der uralten Heerstraße der Römer. Spätestens seit Karl dem Großen, also im 9. Jahrhundert, wird sie wieder bedeutsam. Es wird viel gereist zwischen den Rheinlanden und Rom. Die deutschen Könige und Kaiser halten sich nicht nur zur Kaiserkrönung in Rom auf, einige sind mehrere Male über die Alpen gezogen. Was in Italien nicht nur Freude auslöste.

Der Kölner Erzbischof vertritt den Kaiser, wenn dieser außer Landes weilt. Zwischen Köln und Rom, entlang der alten Römerstraße, entstehen Pfalzen, in denen der Kaiser auf der Durchreise mit seinem Gefolge verweilen kann. Köln – Bonn - Sinzig usw. ca. alle 30 km: eine mittelalterliche Tagesreise.

Auf dem Rolandswerther „Festland“ hat sicher nie ein kaiserlicher Tross gelagert, es gibt viel zu wenig Platz. Aber durchgezogen ist er auf der alten Römerstraße nicht selten. Und einzelne Reisende und Reisegruppen haben ganz sicherlich Station gemacht. Viele Diplomaten reisten zwischen Köln und Rom hin und her. Und Pilgerreisen waren im ganzen Mittelalter, was der Tourismus in der Neuzeit ist.

Wenn man sich hineindenkt in diese Hinweise, dann entsteht das Bild von quirligem Leben. Weinberge benötigen Menschen, die sie bearbeiten, diese haben Familien, man kann vor dem inneren Auge Häuser sehen, in denen Familien wohnen, in denen gekocht wird und um die Hühner herum laufen. Ein erwähnter Weinberg hat ein Kelterhaus, das Hospital hat Wirtschaftsgebäude, überall wird es Stallungen geben. Reisende ziehen vorbei. Durchreisende Menschen und Pferde müssen versorgt werden. Das Kloster selbst beherbergt nur hochstehende Gäste. Das niedere Gefolge wird am Festland bleiben. Es wird gekocht, Essen wird an Reisende verkauft. Entlang der Römerstraße werden Waren angeboten. Sicherlich wird es auch einen Schmied in der Nähe geben, und einen Ofen, in den die Frauen ihr Brot zum Backen bringen. Fischer werden die Fische aus dem Rhein fischen und nachher zum Verkauf anbieten.

Nein all dieses ist nicht belegt aber all das gehört zu lukrativ funktionierenden landwirtschaftlichen Gütern und die sind in ausreichendem Maße durch den Reichtum des Klosters belegt also müssen sie entsprechend bewirtschaftet werden und das erfordert Menschen, die dort leben. Wie sonst sollte es funktionieren? Das Kloster war ein wirtschaftlicher Mittelpunkt wie viele andere bedeutende Klöster zu dieser Zeit.

In einem Einnahmeregister von Erzbischof Dietrich vom Moers vom 01.03.1422 ist vermerkt, dass die Dörfer Melenheim (Mehlem) , Landerstorp (Lannesdorf) und Wirdt (Rolandswerth) 150 Gulden für die Hussitenfeldzüge des Kaisers gegen die Ketzer in Böhmen aufbringen mussten. Das ist viel Geld also handelt es sich auch im 15. Jahrhundert noch um einen wohlhabenden Landstrich.

Um 1466 wütet eine Feuersbrunst auf der Insel, sämtliche Papiere verbrennen, auch die Güterverzeichnisse, die nach mündlichen Angaben wieder aufgestellt werden mussten. Man sagte auch noch zu dieser Zeit, in der ganzen Gegend sei kein Morgen Land gewesen, der nicht dem Kloster gehörte.

Während des Burgundischen Krieges wenige Jahre später brannte es ein zweites Mal. Der damalige Kölner Erzbischof Herrmann weihte im Jahr 1481 das Kloster erneut und diese Weihe ist diejenige, die die Klosterfrauen in ihren Aufzeichnungen als die einzige erinnerten – alle Kenntnis über die Anfänge waren in den Bränden zuvor zerstört worden.

Es gibt aber Quellen in Siegburg und Köln, die immer noch von der Existenz von „Rûleicheswerd“ künden.

Durchziehende Kriegsvölker nahmen ihren Anteil vom bescheidenen Wohlstand der Bevölkerung. Pest und andere Seuchen im Mittelalter entvölkerten auch Rolandswerth.
Viele kleine Eintragungen in den Gemeinde- und Kirchenbüchern geben immer wieder Hinweise auf den Ort. So auch dieser Eintrag im Mehlemer Kirchenbuch: Am 15.03.1631 wurde Christina, Ehefrau von Peter im "Veitgen" (Rolandswerth) als Hexe verbrannt.

Mit dem Bau der Eisenbahn 1856 kamen Kaufleute und Fabrikanten aus Köln und Umgebung nach Rolandswerth um hier ihren Zweitwohnsitz zu haben. Gleichzeitig kamen zu den traditionellen Berufen noch Gärtner, Kutscher, Köche und Diener hinzu. Mit der Eisenbahn wie auch der aufkommenden Dampfschifffahrt trafen auch Touristen in Rolandswerth ein. So lebten in Rolandswerth gegen 1864 über 400 Personen, es gab eine Dorfschule und sogar eine Kaltwasserheilanstalt. (Das Gebäude der Heilanstalt ist heute eher bekannt als "Haus Humboldstein" an der Bundesstraße 9) Neu errichtete Fabriken in der Umgebung bescherten der Bevölkerung weitere Arbeitsplätze.

Der 1. und 2. Weltkrieg brachten menschliches und finanzielles Elend über die damals selbständige Gemeinde Rolandswerth und dessen Bevölkerung.
Durch die Wahl Bonns als Regierungssitz kehrte Anfang der 50er Jahre wieder ein bescheidener Wohlstand zurück nach Rolandswerth.
Ursprünglich gehörte Rolandswerth also zur heutigen Gemarkung Mehlem. Um es genau zu nehmen wäre Rolandswerth seit dem 18.12.1968 auch wieder ein Teil von Bad Godesberg geworden, so zumindest hat der Gemeinderat Rolandswerth es so beschlossen. Allerdings wurde der Beschluss nicht mehr umgesetzt, da Bad Godesberg selbst im August 1969 in die damalige Bundeshauptstadt Bonn eingegliedert wurde. Auch war wohl der damalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Helmut Kohl, nicht sehr begeistert von dieser Idee - er wollte "keinen Fuß breit" von Rheinland-Pfalz an Nordrhein-Westfalen abtreten. Nach der Gebietsreform des Kreises Ahrweiler im gleichen Jahr hat Rolandswerth auch keinen eigenständigen Gemeinderat mehr, sondern ist mit ca. 600 Einwohnern kleinster Stadtteil der Stadt Remagen geworden.

Die Abhandlung erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit, es soll nur eine grobe Zusammenfassung der Zeitgeschichte darstellen.
Weitere Informationen, Anregungen, Verbesserungen können über das Kontaktformular direkt dem Verfasser zugesandt werden.

Rudolf Schönenborn
(Ortsvorsteher Rolandswerth 1999 - 2010)

Susanne Fofana, M.A.

(Bürgerin von Rolandswerth)

Stand : 04/2016

Rolandswerth liegt Dorf im Norden von Rheinland-Pfalz. Es liegt direkt linksrheinisch an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, direkt vor den Toren Bonns. Es ist der nördlichste Stadtteil der Römerstadt Remagen.
Verkehrstechnisch ist Rolandswerth am einfachsten mit dem Auto über die B9 zu erreichen.
Aber auch die Buslinie 852, die von Sinzig nach Bad Godesberg fährt, hat mehrere Haltestellen in Rolandswerth.
Wer mit der Bahn anreisen möchte, der steigt am besten in die Mittelrheinbahn oder in die Regionalbahn und fährt bis Rolandseck.
Vom Bahnhof Rolandseck sind es zu Fuß ca. 15-20 Minuten bis nach Rolandswerth

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